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„Wir bleiben am Ball, wo andere längst ausgestiegen sind“

Kein Massenhersteller, sondern einer, der mit dem Sondermaschinenbau Technologien und Spezialitäten umsetzt, die anderen zu aufwendig sind: Das ist die Koch-Gruppe aus -Leopoldshöhe, die gerade ihr 60-jähriges Jubiläum feierte. Aktuell stellt sich das familien-geführte Unternehmen mit den beiden Marken Koch und Lehbrink über verschiedene -Branchen hinweg noch breiter auf – auf welche Weise, erfuhr die Redaktion der „möbel-fertigung“ direkt vor Ort in Ostwestfalen.

möbelfertigung: Frau Koch-­Ugolini, Herr Koch, das Jahr 2017 war für die Koch-Gruppe sehr bedeutsam. Ende 2016 haben Sie die verbleibenden Anteile an Lehbrink übernommen, danach kam es zur offiziellen Nachfolgeregelung, nachdem sich Rüdiger Koch zurückgezogen hat. Wie ist die Gruppe aufgestellt, und wer steht konkret an der Spitze?
Kerstin Koch-Ugolini: Koch ist ein Familienunternehmen in der vierten Generation, dessen Wurzeln in Chemnitz liegen. 1958 flüchtete mein Vater Gerhard Koch in den Westen und gründete in ­Leopoldshöhe das heutige Unternehmen. Zur Gruppe gehören neben den Produktionsgesellschaften der Marken Koch und Lehbrink die Vertriebsgesellschaft, Koch LP Machinery + Systems in Atlanta sowie Koch Resale für den Handel mit ­Gebrauchtmaschinen.
Die Kinder von Gerhard Koch waren im Laufe der Jahre alle im Unternehmen aktiv: Ich als jüngste Tochter bin als Einzige noch dabei, mein Bruder Rüdiger zieht sich immer mehr zurück, ist nicht mehr jeden Tag im Tagesgeschäft dabei und hat viele seiner Aufgaben 2017 offiziell übergeben. Neben mir sind mein Neffe Christian Koch, der sich um den Vertrieb und die Niederlassung in den USA kümmert beziehungsweise den kaufmännischen Part innehat und sein Cousin Kristof Koch, der die Produktion und Technik verantwortet, in der Geschäftsführung aktiv. Die Führungsposition der Vertriebsgesellschaft obliegt Jochen Saak.
Christian Koch: Nach der Insolvenz 2005 von Lehbrink wollte die Inhaberfamilie Burow das Unternehmen gerne weiterführen. Da­rum ist die Familie Koch miteingestiegen, in Folge entstand Lehbrink Spezialmaschinen. Aus Altersgründen wollten Burows sich nun komplett zurückziehen und es lag nahe, dass wir die verbleibenden Anteile komplett übernehmen.

möbelfertigung: Worin unterscheiden sich die beiden Marken Koch und Lehbrink?
Kerstin Koch-Ugolini: Koch hat sich immer auf Möbel konzentriert, also auf Komponenten, Platten und auch Fenster/Türen. Aber bei Letzteren immer nur rund um die Verbindungstechnologie, also Rahmentüren.
Lehbrink ergänzt dieses Angebot perfekt, da es hier um die ­Be­arbeitung von Türblättern geht. Bänder, Griffbohrungen, Fräs­arbeiten und natürlich auch die Zargenbearbeitung. Also große Linien, wie sie Innentürenhersteller in der Produktion stehen haben, um Türen komplett zu fertigen. Dann gibt es bei Lehbrink noch den ­Bereich Zuschnitt und Gehrungs­bearbeitung von Möbelplatten.

Das komplette Interview lesen Sie in der „möbelfertigung 4/2018“, die am 16. Juli erscheint.

Quelle: https://www.moebelfertigung.com/news/24512